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Russischer Piratentourismus

Donnerstag, 2. Juli 2009 21:08

Während die meisten Handels- und Kreuzfahrtschiffe einen großen Bogen um die Küste vor Somalia und Umgebung machen oder gar ihre Passagiere per Flugzeug zum nächsten Ziel transportieren, fährt ein ganz bestimmtes Kreuzfahrtschiff provokant langsam durch dieses für Piratenangriffe bekannte Seegebiet.

Ein russischer Kreuzfahrtunternehmer hat seiner Meinung nach eine Marktlücke erkannt und bietet reichen Russen die Piratenjagd an.

Ein Tag an Bord des gecharterten Kreuzfahrschiffes kostet 5.790 Dollar. Es wird solange geschippert, bis die echten Piraten auch wirklich angreifen. Mindestens ein Piratenüberfall mit Kaperungsversuch wird vom Reiseunternehmer garantiert.

Die Touristen auf dem Schiff sind aber nicht wehrlos und ungeschützt. Ganz im Gegenteil, sie sind schwer bewaffnet und auf einen Kampf mit Piraten eingestellt.

Eine Maschinenpistole des Typs AK-47 kann von den russischen Kreuzfahrtpassagieren an Bord für 9 Dollar am Tag gemietet werden. 100 Schuss Munition kosten 12 Dollar. Ein Granatwerfer kostet 175 Dollar am Tag. Dazu gehören drei Granaten, die im Mietpreis enthalten sind. Die Benutzung eines an der Reeling fest installierten Maschinengewehres soll 475 Dollar kosten.

Falls doch einmal etwas schief geht und die Touristen sich in ihren Kräften und ihrer Ausrüstung überschätzt haben, brauchen sie sich trotzdem nicht zu fürchten.

An Bord des Schiffes halten jederzeit zahlreiche ehemalige Mitarbeiter russischer Sondereinsatzkommandos ein wachsames Auge auf die Gäste. Die russischen Elitekämpfer sollen vor allem in der Nacht für Sicherheit auf dem Kreuzfahrtschiff sorgen.

(Quelle (offline))

Dass der Artikel im Satire-Teil der Zeitung erschienen ist, tut wohl nichts zur Sache. ;)

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“Ich bin und ich bleibe Sozialdemokrat …

Samstag, 20. Juni 2009 23:58

… und werde deshalb ein Pirat” verkündete Jörg Tauss zu seinem Parteiaustritt aus der SPD. Grund für seinen Austritt nach fast 40jähriger Parteimitgliedschaft war die anhaltende Inkompetenz der Partei-Führungsspitze in der Netzpolitik und die Verabschiedung des Gesetzes für Web-Sperren.

Er sei mit seinen 55 Jahren und nach fast 40-jähriger Parteimitgliedschaft nicht mehr jung genug, um zu warten, “bis die Erkenntnisse dort oben reifen”.

Der Abschied falle ihm nicht leicht, erklärte Tauss an der Parteizentrale, aber ein solcher “Schlag vor den Kopf” der SPD-Spitze könne diese vielleicht “zu Bewusstsein bringen”. Es sei mit dem sogenannten Zugangserschwerungsgesetz, das noch vergangene Woche durch die Sozialdemokraten mit einem Antrag hätte verhindert werden können, “5 nach 12″.

(Quelle, Quelle)

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