Geld Macht Probleme
Sonntag, 7. Februar 2010 16:24
Dass Geld und die Anhäufung von Kapital Probleme mit sich bringt, sollte die Schweiz langsam realisieren.
Doch wie soll es weitergehen mit der Schweiz und der dortigen Kapitalakkumulation? Die Schweiz kann sich nicht ewig aus allem scheinbar heraushalten und ausschließlich davon profitieren. Wenn ich das Geld eines Betrügers verwalte und bei mir in der Schublade sammele wird die Staatsanwaltschaft schneller bei mir klingeln, als ich mit dem Auto in die Schweiz fahren könnte.
Und die Zahl der Feinde wird mit jeder weiteren Daten-CD mit Steuerflüchtlingen größer. Die Schweiz ist ein schönes Land, keine Frage. Aber sie lebt vom Kapitalismus und dem Geld anderer. Die wohl beste Methode, Kapitalmigrationen und illegale Kapitalströme zu verhindern, wäre ein weltweites Verbot von Geldanlagen bei Banken in fremden Ländern. Dies widerspricht aber dem grenzenlosen Gedanken der Kapitalfreiheit. Aber auf der anderen Seite: Wer sind denn diejenigen, die ihre Gelder ins Ausland transferieren? Und mit welchem Hintergedanken? Von mir aus könnte man diesem Global-Kapital-Verkehr eindämmen. Schließlich gibt es für jeden noch so kleinen Mist Gesetze in der EU, warum nicht auch für soetwas?!
Thema: Ausland, Nachrichten, Politik, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor: Streicheljoghurt
