Zitate III
Freitag, 9. April 2010 7:38
Gewalt ist, wenn ich Menschen kaputt mache und nicht, wenn ich Autos kaputt mache.
Holgi
Thema: Politik | Kommentare (0) | Autor: Streicheljoghurt
Freitag, 9. April 2010 7:38
Gewalt ist, wenn ich Menschen kaputt mache und nicht, wenn ich Autos kaputt mache.
Holgi
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Mittwoch, 15. Juli 2009 20:41
Dass ein Menschenrechtsanwalt in Russland ermordet wurde, hatte ich bereits hier geschrieben. Damals hatte die ARD einen Beitrag über die tragische Geschichte von Stanislaw Markelow, seinen Gegnern und den Verbindungen gezeigt.
Nun ist der nächste Mord in Russland geschehen. Dieses Mal wurde die Leiche der prominenten Menschenrechtlerin Natalja Estemirowa in der Teilrepublik Inguschetien aufgefunden. Sie wurde durch mehrere Schüsse in die Brust hingerichtet.
Tagesschau: Empörung über Mord an Menschenrechtlerin
Auch bei diesem Mord war die durch die Menschenrechtlerin ausgeübte Arbeit der Grund für die Ermordung. Natalja Estemirowa hat regelmäßig Artikel für die oppositionsnahe Zeitung “Nowaja Gaseta” geschrieben und sich so den Zorn von moskautreuen Machthabern zugezogen, so berichtet die Tagesschau. Zuletzt hatte sie Nachforschungen über Hinrichtungen im Tschetschenienkrieg angestellt, berichtet der Spiegel.

Wie viele Journalisten, Menschenrechtler und Anwälte müssen noch sterben, bis sich etwas ändert und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden? Wahrscheinlich wird sich niemals etwas ändern.
Thema: Ausland, Nachrichten | Kommentare (0) | Autor: Streicheljoghurt
Sonntag, 14. Juni 2009 18:00
Mord in Moskau – am hellichten Tag. Mord an Stanislaw Markelow. Ein Menschenrechtsanwalt. Einer, der brisante Fälle übernahm. Einer, der vielen im Weg war. Und der niemanden fürchtete.
[...]
Wiener Zentralfriedhof, hier liegt dieser zweite Mann, der versucht hat, über das Folterregime zu sprechen: Umár Israilow. Der mutige Tschetschene geht auch vor den europäischen Gerichtshof, Putins Statthalter Kadyrow habe ihn gefoltert. Zitat: „Dann begann Kadyrow die Kurbel zu drehen und versetzte mir einen Stromschlag. Ich spürte schlimme Schmerzen in meinem Kopf und meiner Hand.“
Israilow unterschreibt diese Aussage in Wien. Aber Wien ist nicht weit genug weg von Russland. Am 13. Januar kommt Umár Israilow vom Supermarkt nach Hause, zwei Männer versuchen, ihn auf offener Strasse festzuhalten. Er kämpft sich frei und flüchtet die Ostmarkgasse hinunter. Vor der Hausnummer 3 stürzt er nieder, getroffen von tödlichen Schüssen.
Ein Bericht von Ina Ruck und Stephan Stuchlik.
Thema: Ausland, Nachrichten, Politik | Kommentare (0) | Autor: Streicheljoghurt