Wahlumfragen im 21. Jahrhundert
Mittwoch, 23. September 2009 18:36
Wie repräsentativ sind aktuelle Wahlumfragen in Zeiten von mobilen Telefon- und Internetanschlüssen, die immer mehr die Festnetzanschlüsse verdrängen? Diese Frage müssen sich alle umfragenden Institute (z.B. Forsa) stellen, die ihre Umfragen per Telefon durchführen und dabei hauptsächlich Festnetzanschlüsse anrufen.
Die Demoskopie wirkt sich so stark wie noch nie auf die Umfrageergebnisse aus. Verfolgt man verschiedene Online-Umfragen, so zeichnet sich ein völlig anderes politisches Bild ab, wie z.B. folgende Grafik aus der Online-Community StudiVZ zeigt:
Wie deutlich zu erkennen ist, stimmten über 35 % für die Piratenpartei. Bei den aktuellen Umfrage-Ergebnissen der Institute fällt diese Partei jedoch vollständig heraus und wird nicht einmal eigenständig erwähnt. Wie repräsentativ diese Online-Umfragen sind wird sich spätestens am 27. zeigen, wenn Ergebnisse der Wahl vorliegen.
Thema: Nachrichten, Netzwelt, Politik | Kommentare (0) | Autor: Streicheljoghurt


